Kentertraining verstaerkt Sicherheit im Ernstfall

Hemer. Die Sorpevereine haben für außergewöhnliche Anblicke im Hademarebad gesorgt.

Es war schon ein ungewohntes Bild: Segelboote im Hallenbad. Es ist aber bereits eine Tradition, dass im Februar oder März aufgetakelte Optis im Hademarebad zu sehen sind. In diesem Jahr sind 17 Kinder aus den Sorpevereinen nach Hemer ins Schwimmbad gekommen, um zwei Stunden lang mit zwei Optimist-Jollen, dem „Jüngsten-Boot“, den „Ernstfall“ zu trainieren.

Ernst wird es für Segler immer bei einer Kenterung. Was dann zu machen ist, trainierten die jungen Segler unter der erfahrenen Leitung der beiden Jugendwarte des Kanu-Segel-Clubs Hemer (KSCH), Trainer Rüdiger Goeke und Michael Arends. „Wir erhoffen uns, dass die jungen Seglerinnen und Segler die Bewegungsabläufe automatisieren“, so Michael Arends. Rüdiger Goeke ergänzt: „Es zeigt sich immer wieder, dass Kinder nach solch einem Training in der Realsituation keine Angst entwickeln.

Es war die erste Trainingsveranstaltung im Rahmen des Regionalstützpunkt-Konzeptes des Segler-Verbandes NRW. Daher ist es umso erfreulicher, dass gleich die erste Veranstaltung so gut besucht war. Geübt wurde das Aufrichten des Bootes und das Hineinklettern, aber auch das Tauchen unter das Boot. Besonders mit Segelbekleidung und Schwimmweste ist das keine leichte Aufgabe.

Sicherheitsgefühl erfolgreich gestärkt

„Jetzt fühlen wir uns sicherer!“, war die einhellige Meinung aller Beteiligten. Die Kinder freuen sich auf die bald beginnende Segelsaison. Der KSCH bedankt sich bei der Stadt Hemer, dass sie die Erlaubnis für das Training gegeben hat. Weiteren Trainingstermine werden unter www.ksc-hemer.de veröffentlicht.