Franzose Joyon gewinnt Route du Rhum

Der französische Hochseesegler Francis Joyon hat die Transatlantikregatta Route du Rhum gewonnen.

Der 62-Jährige erreichte am frühen Montagmorgen nach sieben Tagen, 14 Stunden und 21 Minuten das Ziel in Pointe-a-Pitre auf der Karibikinsel Guadeloupe. Mit einem herausragenden Finish distanzierte Joyon seinen 27 Jahre jüngeren Landsmann Francois Gabart um sieben Minuten. „Ich habe erst eineinhalb Minuten vor der Ziellinie realisiert, dass ich gewinnen könnte“, sagte Joyon: „Dieser Schlussspurt nach dem schwierigen Start und dem schlechten Wetter – es war ein außergewöhnliches Rennen.“ Damit erfüllte sich der Franzose im siebten Anlauf endlich seinen großen Traum.

Am 4. November hatten sich die Teilnehmer des Solo-Rennens in Saint-Malo in der Bretagne auf den Weg gemacht. Die alle vier Jahre stattfindende Route du Rhum ist eines der größten Sportereignisse Frankreichs. In der IMOCA-Klasse kämpft der gebürtige Oldenburger Boris Herrmann weiter um eine Topplatzierung. Am Montag war Herrmann zunächst Fünfter.