Segel-WM am Tegernsee: Keine Wettfahrten möglich

Wieder zurück in den Hafen mussten die Boote der Tempest-Klasse. Eine WM-würdige Wettfahrt war am Montag nicht möglich.

 
 
 

Zum ersten Mal findet am Tegernsee eine Segel-WM statt und dann spielt das Wetter nicht mit. Am Montag waren keine Wettfahrten möglich, nun soll es am Dienstag losgehen.

Tegernsee – Am Montagvormittag hätte die 60. Tempest Weltmeisterschaft beim Yacht-Club am Tegernsee (YCaT) beginnen sollen, doch daraus wurde nichts. „Wir sind zwei Mal rausgefahren und zwei Mal wieder zurückgefahren“, berichtet YCaT-Sprecher Mathias Pilmes. „Wir wären bereit gewesen.“ Doch das Wetter war zu unbeständig, alle halbe Stunde änderte sich die Windrichtung, immer wieder regnete es.

Weltmeister und Olympia-Teilnehmer am Tegernsee am Start

Nun hoffen die Veranstalter auf Dienstag. Denn die Segler mit ihren 43 Booten stehen in den Startlöchern. Darunter sind Größen wie die beiden Lokalmatadore Sepp Höss (zweimaliger Tempest-WM-Sieger) und Wolf Stadler (zweimaliger Olympia-Teilnehmer). Auch Profis wie die Weltmeister von 2018, Christian Spranger und Christopher Kopp, sowie Markus Wieser, einer der herausragenden Regatta-Segler Deutschlands, der mit dem Tegernseer Thomas Auracher (Olympiateilnehmer in Sydney und mehrfacher Weltmeister) fährt, und Ulrike Schümann (Olympiateilnehmerin in Peking) sind dabei. „Das gibt es in keiner anderen Sportart, dass ein Hobby-Sportler gegen Top-Leute antritt“, sagt Pilmes. „Das macht den Reiz aus.“

Erster Start für 11 Uhr geplant

Spielt das Wetter mit, fahren die Boote am Dienstag um 10 Uhr aus dem Hafen, für 11 Uhr ist das erste Ankündigungssignal geplant. Geht alles gut, sollen zwei bis drei Wettfahrten gesegelt werden.