Nacra15-Duo löste Ticket für Oympia

Das Duo Zöchling/Farese feierte einen großartigen Erfolg – Zajac/Matz wurden Gesamt Sechste.

In der semi-foilenden Jugendklasse Nacra15 (Unter-19 J.) gelang Laura Farese und Matthäus Zöchling vom Union Yacht Club Neusiedl der große Coup. Mit großartiger Unterstützung von Jugendtrainer Andreas Geritzer, seines Zeichens Olympia-Zweiter in Athen, belegten die beiden Nachwuchssegler den zehnten Platz bei der WM in Barcelona und lösten damit eines von sechs noch verfügbaren Tickets für die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires. Am Entscheidungstag legte der Wind zu und die beiden Youngsters segelten mit insgesamt vier Top-Ten-Plätzen aus zehn Wettfahrten auf den Platz zehn.

„Laura und Matthäus zählen bei 12 bis 15 Knoten zu den schnellsten Seglern in ihrer Klasse. In Barcelona stellten sie aber auch bei weniger Wind ihre tolle seglerische Ausbildung unter Beweis und konnten durch ihre Technik überzeugen,“ freute sich Andreas Geritzer über den Erfolg. „Wir haben natürlich gehofft, dass wir die Qualifikation schaffen und uns bereits vorher gewisse Chancen ausgerechnet. Dass wir trotz der nicht optimalen Windbedingungen unsere Leistung abrufen konnten, freut uns natürlich doppelt,“ blickte Matthäus Zöchling auf die erfolgreiche Weltmeisterschaft zurück. Farese richtet ihren Blick bereits nach vorne. „ Wir müssen weiter hart arbeiten und uns gezielt vorbereiten. Mit der Qualifikation haben wir aber natürlich ein großes Ziel erreicht.“

Zajac und Matz zeigten an der Côte d’Azur auf

Mit nur sechs Punkten Rückstand auf Rang drei gingen Thomas Zajac und Barbara Matz in das Medal Race der Nacra 17. Im Kampf um Bronze entschieden sich die Österreicher beim Start für die richtige Seite und erwischten eine gute Spur. Bei der ersten Wende verloren sie jedoch an Boden und konnten diesen Rückstand bei nur vier Knoten nicht mehr aufholen. Das österreichische Nacra 17-Duo beendete die Regatta an der Côte d’Azur an sechster Position. „Das Medal Race ist nicht nach Wunsch verlaufen, doch wir können mit dem sechsten Platz zufrieden sein“, analysierte Zajac. Nächste Woche geht es für die beiden nach Dänemark.