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Zwei Segler vor Rügen gerettet

Havarie am ersten Weihnachtsfeiertag: Seenotretter mussten vor Rügen zwei Segler aus einer Untiefe befreien.

Zwei Segler liefen am ersten Weihnachtsfeiertag vor Rügen auf Grund und mussten gerettet werden. Bei dem Einsatz kam zum ersten Mal der neue Seenotrettungskreuzer „Berthold Beitz” zum Einsatz, der erst Mitte Dezember getauft worden war.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, gerieten die beiden Segler mit ihrem rund acht Meter langen Folkeboot in eine Untiefe. Am frühen Nachmittag setzten sie ihren Notruf ab, als sie sich gerade in der Einfahrt zum Zicker See auf der Halbinsel Mönchgut im Südosten Rügens befanden.

Die „Berthold Beitz” schleppte die Segler aus Flensburg in freies Wasser. Von dort konnten sie den Angaben zufolge aus eigener Kraft nach Sassnitz segeln. „Unser neues Schiff hat sich bei seinem ersten Einsatz hervorragend bewährt”, sagte dazu der Vormann Hartmut Trademann.

Der neue Seenotrettungskreutzer ist seit dem 15. Dezember auf der Greifswalder Oie stationiert. Es trägt den Namen des verstorbenen Krupp-Managers Berthold Beitz, der als Generalbevollmächtigter des Krupp-Konzerns und später als Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung tätig war. Er wuchs in Vorpommern auf und trat später unter als bedeutender Förderer der Region in Erscheinung. Das Arbeitsboot des Kreuzers erhielt den Namen der Ehefrau von Beitz, Else.

Der Bau des 20 Meter langen Schiffs wurde mit 2,5 Millionen Euro durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert.